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Vier Frauen in Addis
Imkern in der Großstadt – trotz stacheliger Bienen? In Addis geht das, besonders in den Randgebieten. Dort haben sich Elsa, Sisay und Selamawit zu einer Gruppe zusammengeschlossen. Sie wollen ebenfalls eine Kooperative gründen, aber in der Hauptstadt weht ein etwas rauerer Wind. Dort muss man mindestens zehn Mitglieder zusammenbringen, bevor man sich registrieren lassen kann und Land erhält. Elsa und Sisay hatten gerade ihren ersten Einsatz als Nachwuchs-Ausbilderinnen an der Assela-Universität hinter sich. Dort haben sie herumgefragt, wer sich ihrer Kooperative anschließen möchte. Vorerst imkern sie auf dem Gelände einer älteren Kollegin.

Feste Jobs
Alem und Senait, zwei unserer Jungimkerinnen, haben es geschafft, Arbeit als landwirtschaftliche Beraterinnen zu finden. Das ist nicht selbstverständlich – gerade für jungen Frauen ist es nicht leicht, nach dem Uniabschluss in Lohn und Brot zu gelangen. Wir trafen die beiden in ihren neuen Wohnorten auf der Fahrt nach Bahir Dar. Die Magazine stehen zurzeit bei ihren Familien, die ihre Völker bisher in traditionellen Beuten halten. Rita, eine weitere der Jungimkerinnen aus Addis, arbeitet in einem Hotel. Sie wohnt zu Hause und betreut die Bienen nach Feierabend auf dem elterlichen Grundstück.

Der Nachwuchs in Assela
Der nächste Jahrgang an der Assela-Universität hat den Imkerkurs beendet. 40 junge Frauen haben sich um die Teilnahme am zweiten Jahrgang des Patenprojektes beworben und warten jetzt gespannt darauf, ob sie für das Projekt ausgewählt werden. Vorher haben sie einen kleinen Test absolviert. Zurzeit werten Dr. Greiling und Solomon aus, wer am zweiten Durchgang des Projektes teilnehmen darf.
Diese Jungimkerinnen schlagen wir Ihnen für eine Patenschaft vor. Wie beim ersten Jahrgang kostet die Grundausrüstung 200 Euro. Nach dem Erwerb der Ausrüstung erhalten Sie die E-Mail-Adressen und können mit „Ihrer“ Nachwuchsimkerin kommunizieren.

Der Förderverein
Der im November gegründete Förderverein „Imker für Imker in Äthiopien e.V.“ ist stolz gewachsen. Aus den 13 Gründungsmitgliedern sind bis heute 30 geworden. Dort überlegen wir uns nun auch, wie unser Imkernachwuchs weiter betreut werden kann. Für die jungen Frauen ist die Zeit der Ausbildung natürlich noch nicht zu Ende. Sie benötigen weitere Fortbildungen und Unterstützung, um sich im Beruf durchzusetzen. Dazu wollen wir ihnen Fachleute vor Ort an die Seite stellen; und das kostet Geld. Mit den Vereinsbeiträgen fördern wir die Kosten für Trainer und deren An- und Abreise oder ermöglichen es den Imkerinnen, Seminare zu besuchen.

Danke für Ihre Hilfe!
Wir danken für die Unterstützung, die Sie bereits geleistet haben! Es ist toll, die Freude und Begeisterung der Imkerinnen zu erleben. Ihr Verdienst!
Beitrittsformulare und weitere Infos über den Verein finden Sie hier: http://www.bienenjournal.de/imker-fuer-imker-aethiopien-391202
In den nächsten Wochen werden wir Ihnen die neuen Patenschaften vorschlagen. Wir hoffen natürlich, dass Sie mitmachen!

Kommen Sie mit nach Äthiopien: Die Reise

Wer die jungen Frauen gern selbst kennenlernen möchte, hat dazu noch in diesem Jahr die Gelegenheit. Ende September startet eine Reise zu den Jungimkerinnen, kombiniert mit einer Rundreise zu den Highlights des Landes. Die Kosten der Fahrt sollen sich inklusive Übernachtungen auf rund 1.500 Euro belaufen. Dazu kommt der Flug, den Sie sich selbst buchen. Geplanter Start ist der 20.9. ab Addis Abeba, die Rückkehr am 3.10. Als Höhepunkt liegt das Meskelfest in der Mitte, einer der höchsten christlichen Feiertage in Äthiopien. Er markiert die „Wiederfindung des wahren Kreuzes Jesu“ und wird mit Tanz, Gesang und Feuern gefeiert. Wer Infos zu der Reise möchte, mag sich bitte bei uns melden; wir vermitteln den Kontakt.

Vielen Dank für Ihr Interesse!

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